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16.01.2016: Papst Franziskus betet für Michael Schumacher

Papst Franziskus empfing am Donnerstag FIA-Präsident Jean Todt zu einer Privataudienz und betete mit ihm für die Genesung von Michael Schumacher

Michael Schumacher darf bei seiner Genesung auf göttlichen Beistand vertrauen. Am Donnerstag betete Papst Franziskus für den 47-Jährigen, der Ende 2013 bei einem Skiunfall schwer verletzt worden war. Anlass war eine Privataudienz, die das Oberhaupt der katholischen Kirche dem FIA-Präsidenten Jean Todt im Vatikan gewährt hatte.

Ich habe ihn gefragt, ob er für ihn beten möchte, und das hat er gerne getan, sagt Todt Radio Vatikan. Papst Franziskus kennt Schumacher und hat auch von dem Unfall gehört. Michael Schumacher liegt mir am Herzen, wie alle wissen. Er gehört zur Familie, so Todt. Seit der gemeinsamen Zeit bei Ferrari, als Todt Teamchef des Formel-1-Rennstalls war, sind er und Schumacher eng befreundet.

Eigentlicher Anlass der Audienz, bei der Todt von seiner Ehefrau Michelle Yeoh und Vertretern der Vereinten Nationen sowie des italienischen Automobilverbands begleitet wurde, war jedoch die FIA Kampagne zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr, die sich aktuell vor allem dem Schutz der Kinder widmet. Laut FIA werden pro Tag weltweit 500 Kinder im Straßenverkehr getötet.

Die Delegation rund um Todt stellte Papst Franziskus die entsprechende Kampagne vor und zeigte einen von Star-Regisseur Luc Besson produzierten Film mit dem Titel Save Kids Lives (zu deutsch: Rettet den Kindern das Leben), der das Bewusstsein für dieser Problematik erhöhen soll. Papst Franziskus zeigte sich sehr interessiert und sicherte seine Unterstützung zu.

Wir möchten seiner Heiligkeit herzlich dafür danken, dass er sich heute Zeit genommen hat, um mit uns über die Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen, sagt Todt. Verkehrsunfälle sind weltweit eines der drängendsten Probleme der heutigen Zeit. Papst Franziskus Unterstützung der #SaveKidsLives-Kampagne wird dabei helfen, das Bewusstsein für die 500 Kinder zu wecken, die tagtäglich auf den Straßen der Welt sterben.

(Quelle: Formel1.de)